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Krippenspiel: Weihnachten bei Familie Luther: Vom Himmel hoch ...

„Vom Himmel hoch da komm ich her …“ oder: Weihnachten bei Familie Luther


Den ganzen Text im PDF-Format finden Sie hier: Krippenspiel.pdf


Vorabinformation

  • Die jĂĽngste Tochter von Martin Luther, Margarte Luther, wurde am 17. Dez. 1534 geboren.
  • Martin Luther schrieb um 1534/1535 die Strophen zum Lied „Vom Himmel hoch da komm ich her“ (Lied Nur. 24 im Evang. Gesangbuch)
  • Das Krippenspiel ist sinnvollerweise zwischen 17. Dez. und 24. Dez. zu spielen; wenn der Bezug auf die Geburt von Margarete Luther am stimmigsten ist.
  • Personen und Verkleidungen:





2 Liturgen






Liturg A und Liturg B





Martin Luther (Vater)






mit schwarzem Mantel/Umhang/Talar und schwarzem Doktorhut o. ä.





Philipp Melanchton






verkleidet wie Martin Luther





Katharina Luther






Ehefrau vonMartin Luther; langer Rock, Tuch ĂĽber Kopf oder Schulter, eine Babypuppe im Arm





Tante Magdalena






Tante von Katharina Luther; dunkles/schwarzes Kleid, weiĂźe Haube





Hans (Johannes) Luther






Sohn von Martin Luther; weites Hemd, Hose; evt. MĂĽtze





Lene (Magdalena) Luther






Tochter von Martin Luther; Bluse, Rock; evt. Haube





Paul Luther






Sohn von Martin Luther; wie Hans





Martin Luther (Sohn)






Sohn von Martin Luther; wie Hans, mit Flöte

Vorbereitungen/Materialien

  • Lieber keine StĂĽhle, sondern Sitzkissen, die leicht zur Seite geschoben werden können.
  • Schild mit der Aufschrift 18. Dezember 1534 (evt.in etwas altertĂĽmlicher Schrift
  • Schild mit der Aufschrift Wittenberg - FamilieDr. Martinus Luther
  • Klebeetiketten mit der Aufschrift ((x.))Dezember 1534 und Familie Luther,
  • evt. mit einem Bild der Lutherrose als Hintergrund
  • Notenständer mit Noten zu „Vom Himmel hoch“ (EG23), Flötenkinder haben das Lied geĂĽbt.
  • GroĂźe Tannenzweige bereitlegen
  • 2-3 groĂźe Bodenvasen bereithalten, in die dieTannenzweige passen.
  • Strohsterne auf einem oder mehreren Tablettsbereithalten
  • (so viele Strohsterne, wie Kindergottesdienstkidner erwartet werden)
  • Weihnachtsplätzchen in einer groĂźen SchĂĽsselbereithalten
  • (so viele, wie Kindergottesdienstkidner erwartet werden);
  • 2-3 groĂźe Teller, auf die die Plätzchen vonden Kindern gelegt werden; schöne Tischdecken
  • Adventskranz mit 4 Kerzen und Streichhölzern (Kerzensind noch nicht angezĂĽndet.)
  • Blatt (fĂĽr Luther) mit den 6 zu singenden Strophen(oder allen 15 Strophen) bereithalten
  • WeiĂźe oder bunte TĂĽcher fĂĽr die Engel, dazu evt.aus gelbem Karton Haarbänder/-ringe mit einem aufgeklebten/aufgetackertenStern.
  • Dunkle TĂĽcher, HirtenhĂĽte, Hirtenstäbe
  • Kulisse fĂĽr den Stall mit TĂĽchern vorbereiten;groĂźen Stern darĂĽber aufhängen.
  • Krippe, in die die Puppe gelegt wird.
  • GroĂźe Bibel
  • Liedblatt erstellen; linke Spalte Strophen 1-3,rechte Spalte Strophen 5, 6 + 15

1. Start der  Zeitreise: Nach Wittenberg zu Familie Luther


Liturg A

Heute brauchen wir in unserem Kindergottesdienst viel  Platz, wir sitzen auf Sitzkissen statt auf StĂĽhlen – warum eigentlich?

Liturg B

Den Platz brauchen wir, weil wir zusammen eine Zeitreise  machen wollen,
eine Zeitreise in die Zeit von Martin Luther und seiner Familie.
Dazu mĂĽssen wir zurĂĽckreisen in der Zeit, fast 500 Jahre  zurĂĽck,
bis in das Jahr 1534.

Liturg A
      
Stopp mal, das Jahr hat 365 Tage.
An welchem Tag sollen wir denn anhalten?

Liturg B

Ist doch klar: Hier steht: 18. Dezember 1534.
((Zeigt/Holt ein  Schild mit der Aufschrift 18. Dezember 1534))
Wir landen am 18.  Dezember im Jahr 1534.

Liturg A

Und wo wollen  wir landen? Etwa hier in _____ ((Name  des Ortes))?

Liturg B

Nein, natĂĽrlich nicht. Wir landen in Wittenberg, im Haus  der Familie von Martin Luther und seiner Frau Katharina.
((Holt Schild mit Aufschrift Wittenberg – Familie Katharina und Martin Luther))

Liturg A

((vorsichtig))
Was meinst du: Ist so eine Zeitreise nicht sehr gefährlich?
DĂĽrfen wir das ĂĽberhaupt mit den Kigo-Kindern denn machen?

Liturg B

Na klar dĂĽrfen wir das: Es ist ja keine echte Zeitreise.
Wir tun nur so und denken uns voll rein in die andere Zeit  -
So, als ob wir wirklich bei Familie Luther im Jahr 1534  wären.

Liturg A

((beruhigt)) O, das ist ja gut – dann komme auch ich gerne mit.
((kleine Pause))  Du - bei einer richtigen Reise braucht man doch einen Fahrschein, auf dem  draufsteht, wo die Reise hingeht. Haben wir so etwas auch?

Liturg B

Na klar: Hier haben wir die Tickets!
Jedes Kind bekommt eines und darf es sich auf seinen Pulli kleben.
((Tickets verteilen; dann wird eine Klangschale/Glocke  angeschlagen und gewartet, bis es ruhig ist))

Seid ihr alle bereit? Beim nächsten Ton starten wir unsere  Reise.
((schlägt auf die Klangschale - warten, bis  der Ton verklingt.))

Liturg A

Hu, war das ein komisches GefĂĽhl, so eine Zeitreise.
Ich muss mich kurz mal durchschütteln – ihr auch? ((schüttelt sich))
Sind denn alle  angekommen?
Haben wir unterwegs auch niemanden verloren?

Liturg B

((zählt durch, zeigt  dabei auf die Kinder))
Die GroĂźen sind da, die Grundschulkinder, die Kleinen – ja,  alle sind da!
Jetzt können wir Teil der Familie Luther werden.

Liturg A

Hier sehe ich ja schon den Hausherrn.
((freundlich; laut))
Seid gegrĂĽĂźt, Dr. Luther!

Martin Luther

((kommt zusammen mit  seinem Freund Philipp Melanchton;
schaut sich  irritiert um, mit grantiger Stimme))
Was – wie?? Wir haben keine Zeit! Ich muss meine  Weihnachtspredigt schreiben und will dazu noch meinen Freund Philipp  Melanchton befragen..
Base Magdalena, Base Magdalena! Begrüße du die Gäste!
Ich will derweil mit Philipp in mein Arbeitszimmer gehen  und in Ruhe arbeiten.
Sorge dafĂĽr, dass wir nicht gestört werden.             
((gehen zusammen weg))
           

2. BegrĂĽĂźung –  Kennenlernen: Geburt der Schwester


Tante Magdalena

((zu sich)) So  ein unhöflicher Herr, dieser Martin.
((zu den Kindern))  Dann werde ich euch also begrĂĽĂźen – ja, euch alle.
Wie ich sehe, haben wir hier die Kinder von Martin und  Katharina Luther:
((zeigt auf die vier  Spieler bzw. diese melden sich))
Hans, Magdalena, Martin und Paul.
Und ihr anderen? Wer seid denn ihr? Ach ja, ich habe davon  gehört:
Hier im Hause Luther werden ja immer auch noch andere  Kinder versorgt.
Die gehören wohl alle mit dazu?

Hans

Ja, die hier gehören alle dazu.
Und Sie haben recht, Frau Magdalene: Ich bin Hans, der  Ă„lteste.
Aber verraten Sie uns doch bitte auch, wer Sie sind. Wir  kennen Sie gar nicht!

Tante Magdalena
      
Ja ja – so ist das also – ihr kennt mich nicht?!
Kein Wunder – ich war ja auch noch nie hier in Wittenberg,
ich war ja so lange im Kloster.
Dabei bin ich doch eure GroĂźtante – ich bin die Tante  eurer Mutter Katharina.

Paul

O Schreck – die alte Tante?

Tante Magdalena

Sei bloĂź nicht frech!
Wir werden es eine ganze Weile miteinander aushalten  mĂĽssen.
Eure Mutter liegt nämlich im Bett.
Ich bin heute Nacht hier angekommen und soll mich um euch  kĂĽmmern!

Paul

((weinerlich)) Mutter ist im Bett – ich will zu ihr!

Tante Magdalena

Das geht jetzt nicht!
WeiĂźt du denn noch nicht, dass ihr heute Nacht ein  Schwesterlein bekommen habt, eine kleine Margarete?

Lene (Kind)
      
Ein Schwesterlein? Ich will zu ihr!
DĂĽrfen wir Mutter und das Schwesterchen sehen?
Ich gehe schnell zu den beiden!

Tante Magdalena

Halt, nein – das geht jetzt nicht!
Der Mutter geht es nicht gut, und auch das neugeborene  Schwesterlein ist noch ganz schwach.
Ihr mĂĽsst erst einmal ganz ruhig sein.

Hans
      
Was – wir dürfen nicht zur Mutter?
Und den Vater dürfen wir auch nicht stören?
Dabei wollten wir doch heute mit Mutter Weihnachtsgebäck  backen.

Paul

((trotzig))
Dummes Schwesterchen – warum bist du denn gerade jetzt  gekommen?
Warum zu uns? Das Schwesterlein stört!
Dann kann es ja kein Weihnachtsfest geben, wenn Mutter  nichts vorbereitet!
Fällt denn dann Weihnachten aus?? ((weint))

Tante Magdalena
      
Was mach ich nur, was mach ich nur?
Das hat mir im Koster keiner gezeigt, wie ich ein kleines  Kind trösten kann.
Kannst du das ĂĽbernehmen, Hans?

Hans

Komm, Paul, weine nicht.
Wir wollen  versuchen, das Fest vorzubereiten.

Paul

Wer - wir?
Was können wir Kinder denn schon machen?

Hans

Lass uns doch erst mal überlegen – was brauchen wir denn?

3.  Festvorbereitungen: backen, schmĂĽcken, musizieren


Lene (Kind)   

Ich weiĂź das noch vom letzten Jahr:
Mutter hat ganz gut die Stube aufgeräumt und Tannenzweige  aufgestellt,
damit es frisch duftet.

Und dann hat sie selbst gebastelte Strohsterne aufgehängt.
AuĂźerdem hat sie gesagt: „Im Advent darf man an jeden  Sonntag eine neue Kerze anzĂĽnden. So leuchten immer mehr Kerzen und weisen  uns auf Weihnachten hin.“

Hans

Ich kann gut backen.
Wenn ihr ((zeigt auf  die Kinder)) mir helft, können wir Plätzchen vorbereiten.

Martin (Kind)

((Flötenkind, evt.  mit anderen Flötenkindern))
Was kann ich denn so lange tun, während ihr hier das  Zimmer schmĂĽckt?

Tante Magdalena
      
Ich habe in den Briefen deiner Mutter gelesen, dass du so schön Flöte spielst.
Spiel du uns doch etwas vor, während wir arbeiten.
Da macht die Arbeit gleich viel mehr SpaĂź.

Und ihr anderen seid bei der Arbeit bitte möglichst leise  –
die Mutter soll doch noch schlafen.

Lene

Genau – außerdem können wir nachher den Vater überraschen.

((alle))

Flötenkinder spielen  die Melodie von „Vom Himmel hoch“,
während die Kindergottesdienstkinder  unter Anleitung der Spieler und Liturgen den Raum schmĂĽcken und Teller mit  Plätzchen aufstellen.
Die Musik wiederholt  sich so oft, bis alles erledigt ist (ca. 3-5 Mal).

Lene und Kigo-Kinder:

Holen Zweige und Vasen; stellen  die Zweige in die Vasen
und hängen Strohsterne an die Zweige.

Hans und Kigo-Kinder:

Breiten auf einem Tisch ein Tischtuch aus,
stellen Teller mit Plätzchen darauf,
stellen den Adventskranz auf.

Tante Magdalena

So, nun wollen wir die Kerzen an unserem Kranz anzĂĽnden.
Heute haben wir den vierten Advent – wie viele Kerzen  brauchen wir da?

Paul

Das weiĂź doch jeder: vier  Kerzen!
Darf ich die Kerzen anzĂĽnden, allerliebstes Tantchen?

Tante Magdalena

((zweifelnd))

Kannst du das denn schon?
Na gut: Da du so lieb fragst: Ja – du darfst sie anzünden.

Paul

((erst laut; dann  leise))
Juhu – äh – vielen Dank, Tantchen
((zĂĽndet die Kerzen  an, zählt dabei bei jeder Kerze laut; Kinder zählen mit))
Eins – zwei – drei - vier  Kerzen!

Martin Luther (Vater)

((kommt mit Philipp  Melanchton))

Was duftet denn hier so gut? Und wie schön es hier ist!
Ist Mutter etwa aufgestanden?
Das darf sie doch noch nicht! Sie muss doch noch liegen!

Lene (Kind)

Nein, Vater, wir  haben das getan:
alle Kinder hier, zusammen mit der GroĂźtante.

4. Das Lied: „Vom  Himmel hoch …“


Martin Luther (Vater)

Ich hatte schon Sorge, dass wir nicht Weihnachten feiern  können.
Nun bin ich ja so froh ĂĽber das, was ihr hier gemacht  habt!
Da kann es bei uns jetzt doch noch Weihnachten werden!

Ich konnte auch nicht gut an meiner Predigt arbeiten,  obwohl ich so sehr nach klugen Worten gesucht und mit meinem Freund Philipp darĂĽber gesprochen habe.
Stattdessen kamen mir wundersame Verse in den Sinn.

((nachdenklich))

Vielleicht verstehen die Menschen in der Kirche diese  Verse ja viel besser als eine  Predigt mit lauter klugen Worten?

Hier auf diesem Blatt habe ich die Verse aufgeschrieben.  ((hält das Blatt hoch))

Hans

Lass mich mal deine Verse sehen – ich kann ja schon lesen.

((nimmt das Blatt ab,  liest langsam))

„Vom Himmel hoch da komm ich  her,
  ich bring euch gute neue Mär …“
„Mär“ – was soll denn das sein?

Martin Luther (Vater)

Was ein Märchen  ist, das weiĂźt du doch – das ist eine kleine Geschichte.
Und eine Mär –  das ist eine groĂźe Geschichte, eine ganz besondere Botschaft.
Nur reimt sich das eben nicht; wenn ich sage:

„Vom Himmel hoch da komm ich  her,
  ich bring euch eine frohe Botschaft …“

Hans

Da hast du recht, Vater – das reimt sich nicht.
Also gut: Die frohe Botschaft – das ist eine „Mär“.

Martin Luther (Vater)

Genau.

Ihr ward vorher sehr leise, aber trotzdem habe ich Martins  Flötenmusik gehört.
Vielen Dank dafĂĽr, Martin. Die Musik hat mir geholfen, die  Verse zu finden.

Ich glaube, die Verse passen genau zu eurer Musik.

Lene (Kind)

Ach, lass es uns doch probieren, ob die Verse zur Melodie  passen!

Martin Luther (Vater)

((Vater Luther singt  allein und unbeholfen die zwei Zeilen.))

Lene (Kind)

„Vom Himmel hoch da komm ich her“?
Vater, ist das ein Engel, der da spricht?

Martin Luther (Vater)

Ja, so ist es –
so habe ich mir die Nacht, als unser Heiland geboren  wurde, vorgestellt.

Lene (Kind)

Ein Engel?
Ich will mich als Engel verkleiden – darf ich, Tante  Magdalena, ja?

Hans

Ha – du, ein Engel?!
Was will der Engel denn, wenn er keine Zuhörer hat –
da waren doch die Hirten auf dem Feld.
Wenn du ein Engel bist, bin ich ein Hirte.

5. Verkleidung:  Engel und Hirten, dazu die Krippe


Tante Magdalena


Ganz richtig: Zur Weihnachtsgeschichte gehört beides:
·       Die Hirten, das sind wir Menschen, hier auf  der Erde.
·       Und die Engel sind die Boten Gottes, die zu  uns Menschen kommen.

Ja - Ihr dĂĽrft euch verkleiden, als Engel und als Hirten.
·       Als Engel bekommt ihr weiĂźe oder bunte TĂĽcher;
·       und die Hirten bekommen braune, dunkle TĂĽcher  –
  vielleicht finde ich ja noch ein paar HirtenhĂĽte und Hirtenstäbe fĂĽr euch.

((alle Kinder  verkleiden sich))

Lene (Kind)

Gut: wir sind die Engel, Ihr seid die Hirten.
Aber wo ist denn der Stall mit der Krippe?

Hans

Den bauen wir hier auf, schau her!
Und darĂĽber ist der groĂźe Stern.

Paul

Ich seh es nicht – ich seh es nicht:
Wo ist denn nun die Krippe mit dem Jesuskind?
Und wo sind Maria und Josef?

Martin Luther (Vater)

Ich habe vorher bei eurer Mutter und der kleinen Margarete  vorbeigeschaut und gesehen, dass die beiden durch den langen Schlaf zu  Kräften gekommen sind und wach werden.
Wenn ihr nicht zu laut seid, werde ich Mutter und euer  kleines Schwesterchen holen. Wenn meine liebe Katharina die Maria spielt und  unsere neugeborene Margarete das Jesuskind, dann spiele ich gerne den Josef.

Hans, Paul, Lene

Ja, Vater, hol die Mutter – bitte, mach schnell!

Mutter Katharina

((Luther fĂĽhrt  Katharina mit dem Kind/Puppe vorsichtig herein))
Ein Krippenspiel wollt ihr spielen – hier in unserer  Stube?
Da bin ich froh, dass ich auch etwas dazu beitragen kann.
Das Wichtigste bringe ich euch mit.

Paul

Das Wichtigste – bekomme ich ein Geschenk?

Lene (Kind)

Schau doch hin: Das Wichtigste an Weihnachten ist doch das  Kind in der Krippe,
das ist unser Geschenk!

6. Das Spiel mit  Bibel, Lied und Krippe


Philipp Melanchton


Wie schön, dass ich mit euch Martins neues Lied  kennenlernen darf.
Ich lese, was in der Bibel dazu steht – und ihr singt dann  das Lied, ja?

((Liedblatt  verteilen))

Die Hirten sind hier auf dem Feld, und die Engel stehen  hier. ((zeigt den Platz an))
Zuerst kommen nacher – nach meiner Lesung – die ersten  drei Strophen dran.

((Liturg schlägt die  Klangschale/Glocke an – warten, bis es ruhig ist.))

„Und es waren Hirten in  derselben Gegend auf dem Felde bei den HĂĽrden,
  die hĂĽteten des Nachts ihre Herde.
  Und siehe, des HERRN Engel trat zu ihnen,
  und die Klarheit des HERRN leuchtete um  sie;
  und sie fĂĽrchteten sich sehr. Und der Engel  sprach zu ihnen.“

Alle

((Flöten und Gesang))
„Vom Himmel hoch“, Strophen 1-3

Philipp Melanchton

Jetzt ziehen die Hirten und die Engel nach Bethlehem zur  Krippe.
((zeigt den Platz an  - alle gehen zur Krippe.
Liturg schlägt die  Klangschale/Glocke an – warten, bis es ruhig ist.))

Philipp Melanchton

„Und die Hirten kamen eilend und fanden  beide, Maria und Joseph,
   dazu das Kind in der Krippe liegen.
   Da sie es aber gesehen hatten, breiteten  sie das Wort aus,
   welches zu ihnen von diesem Kinde gesagt  war.
   Und alle, vor die es kam, wunderten sich  der Rede,
   die ihnen die Hirten gesagt hatten.
   Maria aber behielt alle diese Worte und  bewegte sie in ihrem Herzen.“

Alle

((Flöten und Gesang))
„Vom Himmel hoch“, Strophen 5+6  + 15

Philipp Melanchton

((Liturg schlägt die  Klangschale/Glocke einmal an – warten, bis es ruhig ist.))
„Und die Hirten kehrten wieder um,
   priesen  und lobten Gott um alles,
   was  sie gehört und gesehen hatten, wie denn zu ihnen gesagt war.“

7. Heimkehr


Liturg A

Die Hirten kehrten wieder um – das ist unser Stichwort:
Ihr wollt sicher wieder in unsere richtige Zeit zurĂĽck,
in das Jahr _____ ((Jahreszahl)),  nach _______ ((Ort)) – ja?
((nachdenklich))  Was werden die Kinder wohl mit nach Hause nehmen von dem, was wir heute  zusammen erlebt haben?

Liturg B

Wir haben mit der Familie Luther das Weihnachtsfest fast  direkt erlebt.
Dabei hatten wir zuerst befĂĽrchtet, das Fest wĂĽrde  ausfallen.
Und dann hat jeder von uns hier mitgeholfen, dass wir die  frohe Botschaft von Weihnachten hören konnten.

Liturg A

Damit wir diese Botschaft immer wieder hören und fĂĽhlen  können, schmĂĽcken wir in jedem Jahr aufs Neue das Haus mit Zweigen, Sternen  und Plätzchen.
Wir stellen einen Stall auf mit Maria und Josef und mit dem  Kind in der Krippe.
Und wir lesen zusammen die Weihnachtsgeschichte in der  Bibel und singen dazu Weihnachtslieder – wie das Lied von Martin Luther.
((evt. nochmal die erste  oder/und die letzte Strophe))

Liturg B

Zur Erinnerung an unseren Kindergottesdienst darf jedes  Kind nachher einen Strohstern und ein Plätzchen mitnehmen.
Und auch der  Fahrschein fĂĽr unsere Zeitreise wird uns an das Fest mit der Familie Luther erinnern.

Copyright, Mirjam Heintzeler, Freising, Dez. 2011